ZUGER CHRIESI: 1000 Kirschbäume für Zug

1000 Kirschbäume für Zug: Baumarten und Kirschensorten

 

 

Blühende Hochstamm-Kirschbäume beim Klosterhof in der Zuger Rägeten, am 13.04.09 (Fotos: Ueli Kleeb, Zug).

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Baumarten und Kirschensorten

 

In der Schweiz gibt es im Vergleich zu allen andern Ländern traditionell am meisten Kirschbäume pro Kopf der Bevölkerung. Nach Aussage von Fachleuten findet man bei uns rund 350 Kirschensorten. Im «Zuger Chriesiland», wo die Zahl der Kirschbäume seit den 1960ern stark abgenommen hat, sind alle Baumarten und Kirschensorten willkommen. Bestehende Bäume und Anlagen sollen erhalten oder ergänzt werden. Die wirtschaftliche Produktion mit Brenn-, Konserven- oder Tafelkirschen steht im Vordergrund, an speziellen Orten sollen aber auch Dekorations- oder Vogelkirschbäume möglich sein.

 

Hochstämmer (Stammhöhe über 120 cm), die zum typischen Schweizer Landschaftsbild gehören, erhalten vom Bund bisher einen jährlichen Förderbeitrag von 15 Franken, der Kanton steuert jährlich nochmals 20 Franken pro Baum bei. Auch Obstbaumallee- und Vernetzungsprojekte werden vom Bund finanziell unterstützt.

 

Die aufwendig von Hand gepflückten Tafelkirschen von traditionellen Hochstamm-Chriesibäumen sind begehrt. Hochstamm-Tafelkirschen werden aber meistens für die Brennkirschen-Produktion verwendet. Moderne, gedeckte Niederstamm-Anlagen liefern fast ausschliesslich Tafelkirschen. Je nach Topographie und Bewirtschaftung sind verschiedenste Tafel- und Brennssorten verbreitet. In Zusammenarbeit mit der Kantonalen Zentralstelle für Obstbau sollen auch alte Kirschensorten lanciert oder sogar neue Zugersorten kreiert werden.

 

Im Rahmen des Projektes «1000 Kirschbäume für Zug» werden ausschliesslich Neupflanzungen von Hochstamm-Kirschbäumen mit verschiedensten Kirschensorten auf Boden der Region Stadt Zug berücksichtigt und mit rund der Hälfte der geleisteten Patenschaftsbeiträge unterstützt.

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