Vermarktung: AOC / GGA
Blust bei Risch am Zugersee, um 1900 (Postkarte: Archiv Denkmalpflege des Kantons Zug).

Blühende Chriesibäume mitten im Dorf Steinen/SZ, 1910 (Postkarte: Staatsarchiv Schwyz).

Hochstamm-Obstbäume mit Zugersee und Rigi-Hochfluh, 1917 (Postkarte: Staatsarchiv Schwyz).
AOC Zuger Kirsch / AOC Rigi Kirsch
Die drei Kantone Zug, Schwyz und Luzern machen sich gemeinsam stark fürs Chriesi in der Region. Für die elf Zuger Gemeinden sowie für neun Schwyzer und sieben Luzerner Gemeinden und Bezirke wird das Label «AOC Zuger Kirsch» und «AOC Rigi Kirsch» (AOC = Appellation d’Origine Contrôlée = GUB = Geschützte Ursprungsbezeichnung) angestrebt. Der weltbekannte «Zuger Kirsch» und der «Rigi Kirsch» wird so eine international geschützte Herkunftsbezeichnung wie der «Emmentaler Käse» oder das «Walliser Roggenbrot» erhalten. Die AOC-Kennzeichnung gewährleistet die hohe Qualität der Edelbrände und zeigt den Bezug zur Region auf. Nur noch Kirsch aus dem vorgegebenen Perimeter, welcher das AOC-Pflichtenheft erfüllt, darf künftig den Namen «Zuger Kirsch» oder «Rigi Kirsch» tragen.
GGA Zuger Kirschtorte
Gleichzeitig soll eine «GGA Zuger Kirschtorte» (GGA = Geschützte Geografische Angabe = IGP = Indication Géografique Protégéé) eingeführt werden. Die Kennzeichnung GGA garantiert, dass die Kirschtorte im Kanton Zug hergestellt wurde und ausschliesslich AOC-Kirsch aus der Region Zug-Rigi enthält. Nur noch Torten, welche das GGA-Pflichtenheft erfüllen, dürfen künftig den Namen «Zuger Kirschtorte» tragen.
Weitere Infos: www.zuger-rigi-chriesi.ch
Weitere Infos: www.zuger-kirschtorten-gesellschaft.ch
Weitere Infos: www.aoc-igp.ch
Zug, Schwyz und Luzern ziehen am gleichen Strick, Perimeter für den AOC Zuger Kirsch/AOC Rigi Kirsch:

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