ZUGER CHRIESI: 1000 Kirschbäume für Zug

Vermarktung: AOP / IGP

 Testbild

Blust bei Risch am Zugersee, um 1900 (Postkarte: Archiv Denkmalpflege des Kantons Zug).

Blühende Chriesibäume mitten im Dorf Steinen/SZ, 1910 (Postkarte: Staatsarchiv Schwyz).

Hochstamm-Obstbäume mit Zugersee und Rigi-Hochfluh, 1917 (Postkarte: Staatsarchiv Schwyz).

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AOP/GUB Zuger Kirsch & AOP/GUB Rigi Kirsch

 

Die drei Kantone Zug, Schwyz und Luzern machen sich gemeinsam stark fürs Chriesi in der Region Zug-Rigi. Die elf Zuger Gemeinden (Baar, Cham, Hünenberg, Menzingen, Neuheim, Oberägeri, Risch, Steinhausen, Unterägeri, Walchwil, Zug), die neun Schwyzer Bezirke und Gemeinden (Arth, Gersau, Ingenbohl, Küssnacht, Lauerz, Sattel, Schwyz, Steinen, Steinerberg) sowie die sieben Luzerner Gemeinden (Adligenswil, Greppen, Meggen, Meierskappel, Udligenswil, Vitznau, Weggis) setzen sich ein für den Schutz ihrer Kirschbäume und ihres Kirschwassers.

 

Seit 2013 ist die Registrierung «AOP Zuger Kirsch» und «AOP Rigi Kirsch» (AOP = Appellation d’Origine Protégée = GUB = Geschützte Ursprungsbezeichnung) in Kraft. Die weltbekannten Kirschwasser aus der Region Zug-Rigi erhalten so eine international geschützte Herkunftsbezeichnung wie der «Emmentaler Käse» oder das «Walliser Roggenbrot». Die AOP-Kennzeichnung gewährleistet die hohe Qualität der Edelbrände und zeigt den Bezug zur Region auf. Nur noch Kirsch aus dem vorgegebenen Perimeter, welcher das AOP-Pflichtenheft erfüllt, darf künftig den Namen «Zuger Kirsch» oder «Rigi Kirsch» tragen.

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IGP/GGA Zuger Kirschtorte

 

Seit 2015 ist die Registrierung «IGP Zuger Kirschtorte» (IGP = Indication Géografique Protégée = GGA = Geschützte Geografische Angabe) in Kraft. Die Kennzeichnung garantiert, dass die Kirschtorte im Kanton Zug hergestellt wird und ausschliesslich «AOP-Kirsch» aus der Region Zug-Rigi enthält. Nur noch Torten, welche das IGP-Pflichtenheft erfüllen, dürfen künftig den Namen «Zuger Kirschtorte» tragen.

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Folgende 63 regionaltypische Brennkirschen-Sorten aus dem Perimeter (Kanton Zug, Teile von Schwyz und Luzern) dürfen für die Herstellung von AOP Zuger Kirsch / AOP Rigi Kirsch verwendet werden:

 

Aemli

Baschimeiri
Basler Langstieler
Benjaminler
Betty

Bischofswiler
Blaser
Buholzer
Burli
Didi
Dolleseppler
Frühe Schwyzer
Frühe Luxburger
Frühe von der Weid
Gangkirsche
Geissmättler

Güpfer
Helener
Hofkirsche
Horütikirsche
Immenseer
Inkenberger
Kapuziner

Kembergkirsche
Knonauer
Kronenhöfler
Kusterhofkirsche
Labächler
Lauerzer = Rigikirsche

Märchler
Mischler
Notiker
Nummerechriesi
Pilatuskirsche
Redingkirsche
Rigikirsche = Lauerzer
Röllin

Rote Lauber
Rote Spitzibüeler
Rote Thaler

Sauerkirschen
Sattler
Schattenmorelle
Schindler
Schwarze Spitzibüeler
Schwarze Thaler
Schwyzer Langstieler
Schwyzer Rebenkirsche
Seewer
St. Verenakirsche
Steiner

Traubenkirsche
Trubiker
Truppler
Vowi
Walchwiler
Webers Sämling
Weggiser
Weinrebenkirsche
Weissbüchler
Wildkirschen
Wölflisteiner
Zopfkirsche
Zuger Rotstieler

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Weitere Infos: www.zuger-rigi-chriesi.ch

Weitere Infos: www.zuger-kirschtorten-gesellschaft.ch

Weitere Infos: www.aop-igp.ch

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