ZUGER CHRIESI: 1000 Kirschbäume für Zug

Vermarktung: Tafelkirschen

 Testbild

Plakat «Jetzt Kirschen essen», um 1930 (Grafik: Anonym, Format 79.3 x 109.3 cm, Sammlung Ueli Kleeb Zug).

Tafelkirschen beim Zurlaubenhof in Zug, frisch vom Baum, am 30.06.09 (Foto: Ueli Kleeb, Zug).

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Tafelkirschen

 

Im Kanton Zug werden Tafelkirschen für den Frischkonsum auf rund 12 Hektaren angebaut, jährlich rund 140 Tonnen geerntet und vermarktet. Tafelkirschen werden vor allem in gedeckten Anlagen auf Niederstammbäumen produziert, wo sie vor Regen, Hagel oder Sturm besser geschützt sind. Eine Ausnahme bilden Tafelkirschen von Hochstammbäumen, bei denen die saisonale Nachfrage nach Früchten aus dem Kanton Zug grösser ist als das Angebot. Tafelkirschen von Hochstämmern, die nicht vor negativen Witterungseinflüssen geschützt werden können, sind eine bei Kennern gesuchte Delikatesse und je nach Wetter rar.

 

Der Verkauf von Tafelkirschen direkt ab Hof hat stark zugenommen und sichert den Zuger Chriesibauern bei einem Kilopreis zwischen 6 bis 9 Franken einen Teil ihres Einkommens. Für aussergewöhnliche Sorten werden sogar 11 bis 14 Franken pro Kilo bezahlt. Der «Zuger Chriesimärt» auf dem Landsgemeindeplatz, der im Juni/Juli von Montag bis Freitag während mehreren Wochen stattfindet, wird seit 2008 in Zusammenarbeit mit den Kirschenbauern und Märtfahrern durchgeführt und von der IG ZUGER CHRIESI durch gezielte Massnahmen gefördert. Der «Zuger Chriesitag» am Samstag vor den Schulsommerferien ist mit der «Zuger Meisterschaft im Kirschenstein-Spucken» jährlicher Höhepunkt der Tafelkirschen-Ernte und fördert den Ruf von Zug als Chriesistadt und Chriesikanton.

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