ZUGER CHRIESI: 1000 Kirschbäume für Zug

Vermarktung: Konservenkirschen

 Testbild

Illustration «Einmachglas» aus der Broschüre «Einmachen leicht gemacht», Glashütte Bülach, Frühjahr 1945 (Grafik: Martin Peikert, Zug).

Kirschen- und Beerenverkauf am Zuger Chriesimärt, 07.07.08 (Foto: Ueli Kleeb, Zug).

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Konservenkirschen

 

In der Region Zug werden rund 110 Tonnen Konservenkirschen angebaut und geerntet. Verwendung finden auch geeignete Brennkirschensorten wie «Lauerzer» und «Dollenseppler».

 

In der Schweiz gibt es nur wenige Betriebe, die Konservenkirschen professionell verarbeiten. Regional bekannt ist die 1877 gegründete Firma Räber AG in Küssnacht/SZ, die jedes Jahr einige Hundert Tonnen Kirschen verquantet. Die Landis Rotkreuz, Hünenberg und Zug nehmen jährlich einige Tonnen Konservenkirschen aus einheimischer Produktion an, die zur Verarbeitung an die Obsthalle Sursee geliefert werden, um von dort weiter an die Grossverteiler und schliesslich zu den Endverarbeitern (Confiserien, Konditoreien, Bäckereien) zu gelangen. Daneben gibt es zahlreiche bäuerliche Verarbeiter, die Produkte wie Chriesikonfi, Chriesikompott, Chriesisirup, Chriesijoghurt oder Chriesiglacé im Direktverkauf ab Hof oder an Wochenmärkten anbieten.

 

Die Firma Agrofrucht-inn AG in Cham/Merenschwand stellt grössere Mengen an Konserven- und auch an Dörrkirschen her, die für diverse regionale Chriesiprodukte wie beispielsweise die Chriesiwurst gebraucht werden. Es gibt aber auch kleinere Landwirtschaftsbetriebe, die Konserven- und Dörrkirschen selber herstellen und vermarkten.
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